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Notiz zur Sicherheit in Kenia

Bedauerlicherweise ist das Bild Kenias, welches man in Deutschland durch die Medien vermittelt bekommt, im Verlauf der letzten Jahre stark getrübt worden. Nachrichten von Terroranschlägen und Kriminalität dominieren die Berichterstattung über Kenia und erwecken schnell Gefühle der Angst und Sorge.

Dazu gehören vor allem die Anschläge auf Nairobis Westgate Mall im September 2013 und die Universität in Garissa im April 2015, verübt von der somalischen Terrororganisation al-Shabaab. Diese Ereignisse sind schrecklich und traumatisierend für einen großen Teil der kenianischen Bevölkerung und sollten in keiner Weise verharmlost oder ignoriert werden. Wir möchten jedoch klarstellen, dass dies nur sehr vereinzelte Geschehnisse waren und mit dem Alltag eines normalen Arbeitenden oder Studierenden in Kenia nichts zu tun haben. Die Anschläge von al-Shabaab in Kenia konzentrieren sich auf die Grenzregion zu Somalia – Garissa ist nur etwa 200 Kilometer von der somalischen Grenze entfernt. Nairobi hingegen liegt im südlichen Zentrum des Landes und ist verhältnismäßig sicher und ruhig. Wenn man sich umsichtig verhält und potenzielle Gefahrensituationen kennt und vermeidet, ist das Risiko eines Überfalls oder ähnlichem sehr gering. So sollte man zum Beispiel die Grenzregion zu Somalia oder große Menschenansammlungen und Märkte vermeiden.

Der Alltag auf dem Campus in Juja ist sehr behütet und wir können aus eigener Erfahrung bestätigen, dass man schon nach wenigen Wochen in Kenia ein gutes Gefühl für die Sicherheit in verschiedenen Situationen entwickelt. Als Student ist man dort täglich von Kommilitonen und Freunden umgeben, die sich um jeden Neuankömmling sehr freundlich kümmern. Denn neben all den schrecklichen Nachrichten ist Kenia vor allem eins: ein wunderschönes Land voller herzlicher, gastfreundlicher Menschen.

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich gern persönlich an uns: larissa.boie@ustadi.com